Wirtschafts-Strafkammer des Landgerichts Hamburg zu beschäftigt

Es ist ernüchternd.

Ich hätte Ihnen gern am Ende dieses Jahres berichtet: Die Neuauflage des Untreue-Prozesses gegen die 6 früheren Vorstände der HSH Nordbank beginnt im Februar 2018. Daraus aber wird nichts.

Wie mir der Sprecher des Landgerichts Hamburg, Kai Wantzen, sagte, ist die 18. Große Wirtschaftsstrafkammer immer noch zweimal pro Woche mit einer „Haftsache“ beschäftigt. Diese hat Vorrang vor allem anderen. Die Termine dieser „Haftsache“ reichen bis in April 2018 hinein.

Mit der Haftsache ist der Wölbern-Strafprozess gemeint, bei dem die Angeklagten in U-Haft sitzen, siehe Juve und Handelsblatt und manager-magazin.

Das heiß: Vor Juni 2018 wird es wohl nichts mit einem neuen Straf-Verfahren in Sachen Aufarbeitung HSH-Katastrophe vor dem Landgericht in Hamburg.

 

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